Warum tust du so, als wärst du unabhängig, obwohl du Nähe willst?
Du spielst stark und brauchst niemanden. Aber innen wartet eine Sehnsucht, die du nicht zugibst. Dahinter steht Angst: die Angst,
Du spielst stark und brauchst niemanden. Aber innen wartet eine Sehnsucht, die du nicht zugibst. Dahinter steht Angst: die Angst,
Jemand fragt – und du hast keine Antwort. Statt es zu sagen, windest du dich, füllst die Stille, tust, als
Kaum ist ein Projekt beendet, reißt du schon das nächste an. Du hetzt von Ziel zu Ziel und hast das
Überall Lärm: Musik in den Ohren, Stimmen, Geräusche – damit nur ja nichts still wird. Warum hörst du Musik, um
Sobald die Rede auf Gefühle kommt, machst du einen Witz oder wechselst das Thema. Tiefe Gespräche fühlen sich für dich
Du spürst, dass ein Gespräch fällig wäre, und weichst aus. Die Nähe, die es bringen könnte, macht dir mehr Angst
Eine einfache Antwort kommt dir verdächtig vor – die Wahrheit, denkst du, muss schwer, verwickelt, schwer zu tragen sein. Warum
Jemand sagt: „Das hast du toll gemacht“, und du antwortest sofort, dass es doch nur Glück war. Du wiegelst ab
Der Körper meldet sich – und du nennst es Schwäche, etwas, das man aushält und wegdrückt. Warum nennst du deinen
Einmal enttäuscht, und du lässt niemanden mehr an dich heran. Du sagst, du seist vorsichtig geworden, doch eigentlich hast du