Warum schleppst du jeden Einkauf in einer Tour hoch?
Die Tüten sind schwer, doch du trägst sie alle auf einmal die Treppe hinauf. Du willst nicht zweimal gehen, auch
Die Tüten sind schwer, doch du trägst sie alle auf einmal die Treppe hinauf. Du willst nicht zweimal gehen, auch
Du liest, was dir zustimmt, und meidest, was dich herausfordert. Die Überzeugung wird zur Festung, nicht zur Frage. Dahinter steht
Andere haben größere Kämpfe, denkst du. Deine Narben sind nicht tief genug, deine Freuden nicht laut genug. Dahinter steht Angst:
Du sprichst sicher über Dinge, die du nur halb verstehst. Das Selbstbewusstsein in deiner Stimme ersetzt die fehlende Substanz. Dabei
Dein Projekt nimmt Fahrt auf, und du fängst an, es auszubremsen. Kurz vor dem Durchbruch findest du Gründe, warum du
Du trägst das Unglück anderer wie dein eigenes. Als müsstest du die Welt zusammenhalten, damit niemand fällt. Dahinter steht Angst:
Im Flur stehen alle Schuhe ordentlich nebeneinander, Absatz an Absatz. Du rückst sie zurecht, sobald einer aus der Reihe fällt.
Du vertraust dem Schmerz, aber nicht der Freude. Was leicht ist, kommt dir verdächtig vor; was schmerzt, hältst du für
Kaum widerspricht ein Text deiner Meinung, klappst du ihn zu. Du liest nur, was dich bestätigt, und nennst das Informieren.
Du bist wütend oder traurig, und sofort schimpfst du mit dir selbst. Als dürftest du nur bestimmte Gefühle haben und