Du atmest flach und schnell, den ganzen Tag, und merkst erst am Abend, wie angespannt dein Brustkorb ist. Ein tiefer Atemzug fühlt sich fremd an, fast unbequem. Du läufst durch den Tag, ohne je richtig Luft zu holen.
Dahinter steht Angst: dass du den Anschluss verlierst, wenn du innehältst, und dass Ruhe dich aus dem Takt bringt. Worauf baust du – auf das atemlose Hetzen oder auf die tiefen Züge, die dich erden?
Wer auf Liebe baut, schenkt sich Atempausen, die Körper und Geist verbinden. Du darfst stehen bleiben, die Luft tief in dich hineinlassen und langsam ausatmen – dein Atem ist dein treuester Begleiter.
Weiterfragen: Warum spannst du dich an, wenn du loslassen willst? · Warum behandelst du Schlaf als Zeitverschwendung?