Warum betäubst du dich, statt zu fühlen?

Immer wenn es unangenehm wird, greifst du zu etwas, das die Schärfe nimmt – Essen, Serien, Alkohol, ständige Ablenkung. Du hältst die Stille nicht aus und füllst sie mit Lärm. So entkommst du dem Gefühl, aber auch dir selbst.

Dahinter steht Angst: dass dich deine Gefühle überwältigen, wenn du sie zulässt, und dass du ihnen nicht gewachsen bist. Worauf baust du – auf das Betäuben oder auf das Fühlen, das dich heilt, wenn du es wagst?

Wer auf Liebe baut, hält auch das Schwere aus und bleibt bei sich. Du darfst fühlen, was da ist, ohne davor zu fliehen – Gefühle gehen vorbei, wenn du sie nicht bekämpfst.

Weiterfragen: Warum erlaubst du dir keine Pause? · Warum vergleichst du deinen Körper mit Bildern?

Bleib neugierig.

Eine Frage „Warum?“ pro Woche – direkt in dein Postfach.

Nach oben scrollen