Du keuchst die Treppe hinauf, und trotzdem zündest du dir gleich danach die nächste an. Dein Körper protestiert längst, aber die Gewohnheit ist stärker als das Unbehagen. Du weißt, was es kostet, und machst doch weiter.
Dahinter steht Angst: dass du ohne diesen Halt nicht klarkommst und dass das Aufhören dich überfordert. Worauf baust du – auf die vertraute Flucht oder auf den Neuanfang, der deinem Körper Luft verschafft?
Wer auf Liebe baut, traut sich zu, sich selbst einen Gefallen zu tun und loszulassen. Du darfst dir Hilfe holen und Schritt für Schritt aufhören – dein Körper hat dir lange genug gedient, um deine Fürsorge zu verdienen.
Weiterfragen: Warum fühlst du dich schuldig, wenn dein Körper müde ist? · Warum hörst du auf deinen Kopf, wenn dein Körper Nein sagt?