Warum hörst du auf deinen Kopf, wenn dein Körper Nein sagt?

Dein Nacken spannt, dein Atem wird flach, dein Bauch zieht sich zusammen – und trotzdem machst du weiter. Der Kopf sagt: Es geht schon. Warum hörst du auf deinen Kopf, wenn dein Körper Nein sagt?

Dahinter steht Angst: die Angst, dass Pause Schwäche bedeutet oder dass alles zusammenbricht, wenn du stoppst. Du hast gelernt, deinen Körper zu überstimmen, um zu funktionieren. Doch ein Körper, der dauerhaft übergangen wird, hört irgendwann auf, leise zu sprechen – und fängt an zu schreien.

Worauf baust du – auf die Illusion, dass du unbegrenzt bist, oder auf die Wahrheit deines Körpers? Wer auf seinen Körper baut, nimmt das Nein ernst, bevor es zu laut wird. Dein Körper ist kein Gegner, den du besiegen musst, sondern der Ort, an dem du wohnst.

Weiterfragen: Warum spannt sich dein Körper an, wenn du dich entspannen willst? · Warum isst du weiter, obwohl du satt bist?

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