Mitten im Gespräch, wenn die Worte schwer werden, stehst du auf und gehst. Du knallst die Tür zu, bevor dir jemand zu nahe tritt. Der Rückzug fühlt sich im Moment wie Befreiung an.
Dahinter steht Angst: dass du in deinen Gefühlen ertrinkst, wenn du bleibst und hinsiehst. Worauf baust du – auf die Flucht oder auf das Bleiben, das dir zeigt, dass du es aushalten kannst?
Wer auf Liebe baut, bleibt auch dann, wenn es ungemütlich wird. Du darfst innehalten und atmen, bevor du gehst – deine Gefühle tragen dich, sie ertränken dich nicht.
Weiterfragen: Warum entschuldigst du dich zuerst, auch wenn du verletzt wurdest? · Warum fühlst du dich verantwortlich für die Gefühle anderer?