Du bist müde, verletzt, unsicher – und zeigst ein Lächeln. Fragt dich jemand, wie es dir geht, antwortest du: gut. Du trägst deine Schwächen wie ein Geheimnis, das dich beschützen soll, und wunderst dich, warum niemand dich wirklich kennt.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass man dich verlässt, sobald man deine Brüche sieht. Du glaubst, Nähe entstehe aus Stärke, und versteckst alles, was dich menschlich macht. Worauf baust du – auf die Fassade oder auf den Mut, gesehen zu werden?
Niemand kommt dir nah, wenn du dich nie zeigst. Wer auf Liebe baut, zeigt auch die Risse, denn genau dort tritt das Licht der Nähe ein. Du darfst verletzlich sein, ohne dafür weniger liebenswert zu werden.
Weiterfragen: Warum sagst du nicht, was du wirklich brauchst? · Warum hältst du Distanz, wenn du Nähe brauchst?