Dir liegt etwas auf dem Herzen, doch als der Moment da ist, bleibt dein Mund zu. Du schluckst die Worte hinunter und sagst: Ist schon gut. Später ärgerst du dich, dass du geschwiegen hast.
Dahinter steht Angst: dass deine Worte falsch ankommen oder einen Streit auslösen, den du nicht führen willst. Worauf baust du – auf das Schweigen, das alles beim Alten lässt, oder auf die ausgesprochene Wahrheit, die befreit?
Wer auf Liebe baut, traut sich, auch Unangenehmes liebevoll auszusprechen. Du darfst sagen, was dich bewegt – deine Stimme verdient es, gehört zu werden.
Weiterfragen: Warum fühlt sich ›Ich habe es geschafft‹ an wie ›Ich bin ich‹? · Warum willst du nur, was du schon kannst?