Du träumst nicht mehr von dem, was du noch nie konntest. Deine Wünsche sind klein geworden, abgemessen an dem, was du schon einmal geschafft hast. Warum willst du nur, was du schon kannst?
Dahinter steht Angst: die Angst vor dem Scheitern, vor dem Nein, vor dem Blick, der sagt: Das schaffst du nicht. Also verkleinerst du deine Wünsche, bis sie sicher genug sind. Du willst nur noch, was du fast sicher bekommst – und nennst es Vernunft. Dabei zweifelst du an dir, obwohl du schon so viel geschafft hast. Du glaubst deiner Angst mehr als deiner Sehnsucht.
Worauf baust du – auf die Sicherheit dessen, was du schon kannst, oder auf den Mut, etwas zu wollen, das größer ist als deine Gewissheit? Wer auf Wachstum baut, darf unsicher sein. Deine Wünsche müssen nicht kleiner werden, damit sie sicher sind – du darfst größer werden, damit sie erreichbar sind.