Ein Mensch rückt dir näher, will dich kennenlernen, und plötzlich wirst du starr. Dein Körper friert ein, du lächelst gezwungen und hoffst, dass die Situation schnell vorbeigeht. Nähe fühlt sich an wie eine Bedrohung.
Dahinter steht Angst: dass jemand dich wirklich sieht und dann enttäuscht wieder geht. Worauf baust du – auf die schützende Distanz oder auf die Nähe, die dich endlich trägt?
Wer auf Liebe baut, lässt Nähe langsam und ohne Zwang zu. Du darfst in deinem eigenen Tempo vertrauen – niemand verlangt, dass du dich sofort öffnest.
Weiterfragen: Warum hilfst du allen, aber bittest selbst nie um Hilfe? · Warum bleibst du still, wenn dir etwas gut gefällt?