Du siehst das Lächeln, den gelungenen Moment, das, was der andere gut gemacht hat – und sagst nichts. Das Lob bleibt in dir gefangen, als wäre es zu viel. Dabei wartet der andere vielleicht genau darauf.
Dahinter steht Angst: dass deine Worte aufdringlich wirken oder missverstanden werden. Worauf baust du – auf Zurückhaltung oder auf das Glück, das geteilte Freude macht?
Wer auf Liebe baut, sagt, was ihn freut. Du darfst laut sagen, was du schön findest – Worte sind ein Geschenk, das man nicht zurückhält.
Weiterfragen: Warum entschuldigst du dich, bevor du etwas Schönes sagst? · Warum hältst du Liebe für etwas, das man verdienen muss?