Der andere streckt die Hand aus, doch du bleibst starr und abweisend. Du kannst nicht nachgeben, selbst wenn du innerlich längst bereit wärst.
Dahinter steht Angst: dass Nachgeben wie ein Eingeständnis deiner Schuld wirkt und du dadurch deine Würde verlierst. Worauf baust du – auf den Stolz, der dich einsam macht, oder auf die Weichheit, die euch wieder verbindet?
Wer auf Liebe baut, kann sich versöhnen, ohne sich zu verleugnen, und wählt Nähe über den Sieg. Du darfst den ersten Schritt tun – Versöhnung ist kein Verlieren, sondern ein Wiedergewinnen.
Weiterfragen: Warum wirst du kalt, wenn du verletzt bist? · Warum fällt es dir schwer, dich zu öffnen?