Warum forderst du von anderen, was du dir selbst nie gibst?
Du verlangst Verständnis, Zuwendung und Geduld von deinem Gegenüber – doch dir selbst schenkst du nichts davon. Du bist streng
Du verlangst Verständnis, Zuwendung und Geduld von deinem Gegenüber – doch dir selbst schenkst du nichts davon. Du bist streng
Wieder etwas, das dich getroffen hat, und du sagst „ist schon okay“. Die Worte kommen automatisch, damit der Abend nicht
Du weißt seit Monaten, wo es hakt, doch du wartest: erst soll er sich bewegen, erst soll sie es merken.
Du schluckst Kränkungen, übergehst deine Grenzen und trägst still, was dich verletzt – als ob Liebe etwas wäre, das man
Einem Freund verzeihst du seinen Fehler sofort. Dir selbst trägst du deine Fehler jahrelang nach. Für andere bist du milde,
Du bist müde, verletzt, unsicher – und zeigst ein Lächeln. Fragt dich jemand, wie es dir geht, antwortest du: gut.
Mit Freunden besprichst du, was dich verletzt, was dir fehlt, was du dir wünschst. Nur der Mensch, um den es
Du wartest auf Worte, die nie kommen, und übersiehst die Gesten, die längst da sind. Warum bestehst du auf deiner
Du ziehst dich zurück, nur um zu sehen, ob jemand fragt, wo du bleibst. Warum machst du deine Nähe zu
„Tut mir leid, aber du hast doch…“ – deine Entschuldigung trägt einen Stachel. Warum fällt es dir so schwer, dich