Warum traust du deiner eigenen Wahrnehmung nicht?

Jemand verletzt dich, und sofort fragst du dich, ob du nicht übertreibst, zu empfindlich bist oder alles falsch verstanden hast. Du stellst dein Gefühl schneller in Frage als das Verhalten des anderen.

Dahinter steht Angst: dass dein Empfinden falsch ist und du Unrecht behauptest, wenn du ihm vertraust. Worauf baust du – auf die Zweifel an dir oder auf die innere Stimme, die weiß, was dir guttut?

Wer auf Liebe baut, nimmt die eigenen Gefühle ernst, statt sie wegzureden. Du darfst deiner Wahrnehmung vertrauen – sie ist dein Kompass, kein Irrtum.

Weiterfragen: Warum sagst du „schon okay“, wenn es das nicht ist? · Warum wartest du darauf, dass der andere sich zuerst ändert?

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