Warum wärmst du dir den Raum, obwohl dir gar nicht kalt ist?
Du drehst die Heizung auf, ziehst einen Pullover an und fühlst dich trotzdem unbehaglich. Dabei ist dir gar nicht kalt
Du drehst die Heizung auf, ziehst einen Pullover an und fühlst dich trotzdem unbehaglich. Dabei ist dir gar nicht kalt
Bei anderen bist du nachsichtig, bei dir selbst unerbittlich. Ein Fehler von dir wiegt schwer, derselbe Fehler bei einem Freund
Du gibst deine Zeit, deine Energie, deine Aufmerksamkeit – und bekommst kaum etwas zurück. Die Abende vergehen im Dienst anderer,
Du sagst, du kommst klar, obwohl du innerlich nach Halt suchst. Die Rolle der Starken hältst du aufrecht, auch wenn
Jemand bittet dich um etwas, und du nickst, obwohl in dir alles Nein schreit. Die Zustimmung kommt automatisch, die Grenze
Du sehnst dich nach Nähe, aber statt zu fragen, ziehst du dich zurück. Du wartest, dass der andere es merkt
Kaum wird dir jemand wichtig, ziehst du die Notbremse. Du beendest die Verbindung, bevor sie tief genug wird, um wehzutun.
Solange es locker ist, bist du dabei. Aber sobald Verbindlichkeit ins Spiel kommt, weichst du zurück. Die Freiheit, die du
Dein Körper braucht Wasser, aber du gibst ihm Kaffee. Die Tassen füllen den Tag, der Durst bleibt ungestillt. Am Nachmittag
Du liegst krank im Bett, aber statt zu ruhen, arbeitest du weiter. Die Ruhe fühlt sich an wie ein Vergehen,