Warum meidest du Bücher, die dich fordern?
Du greifst immer zu dem, was leicht zu lesen ist, und legst weg, was dich anstrengt. Was dich herausfordert, schiebst
Du greifst immer zu dem, was leicht zu lesen ist, und legst weg, was dich anstrengt. Was dich herausfordert, schiebst
Dein Körper meldet sich, und du fragst dich, ob du ihm trauen darfst. Warum behandelst du Hunger wie eine Störung
Du läufst weiter, bis der Körper dich zwingt anzuhalten. Warum wartest du auf den Zusammenbruch, bevor du Pause machst? Ruhe
Du hast das Gefühl, genug zu wissen, und hörst auf, dazuzulernen. Deine Ansichten stehen fest, und Neues prallt an ihnen
In der Anspannung ziehst du die Schultern hoch und atmest kaum noch. Warum hältst du die Luft an, wo du
Dein Kopf sagt zu viel zu, und dein Körper zahlt mit Schlafmangel und Hetze. Warum lässt du den Körper büßen,
Die Überschrift reicht dir, um zu teilen, zu empören oder zuzustimmen – den Text darunter liest du nicht. So bildest
Wir bleiben, wo es vertraut ist, und nennen es Sicherheit. Warum fühlt sich Stehenbleiben wie Schutz an, obwohl es uns
Niemand widerspricht, also tun wir so, als wären alle einverstanden. Warum nehmen wir das Verstummen für ein Ja? Schweigen ist
Wenn dir etwas misslingt, machst du einen Witz daraus und gehst zur Tagesordnung über. Du überspielst den Fehler, statt ihn