Warum weichst du Nähe aus, sobald sie echt wird?
Jemand kommt dir nahe, und plötzlich ziehst du dich zurück. Gerade wenn es schön werden könnte, findest du einen Grund,
Jemand kommt dir nahe, und plötzlich ziehst du dich zurück. Gerade wenn es schön werden könnte, findest du einen Grund,
Sie hängt an dir, schwer und unbenutzt. Du trägst sie mit, als wären ihre Inhalte eine Verpflichtung. Dahinter steht Angst:
Du gehst zum Waschbecken, bevor du isst, nachdem du etwas angefasst hast, und zwischendurch immer wieder. Die Haut wird trocken
Wer sicher auftritt, scheint zu wissen. Dabei ist Sicherheit oft nur ein Ton, keine Wahrheit. Dahinter steht Angst: die Angst,
Du sitzt still, und schon meldet sich die Stimme: Du müsstest etwas tun. Die Ruhe wird zur Anklage, die Erholung
Du nickst, obwohl du nicht folgen kannst. Nachfragen fühlt sich an wie ein Eingeständnis von Dummheit. So trägst du dein
Du hast das Gefühl, niemand versteht dich, und ziehst dich immer weiter zurück. Deine Mauern wachsen, während dein Wunsch nach
Du misst deinem Tun erst dann Bedeutung zu, wenn es wehtat. Was leicht kam, zählt nicht. Dahinter steht Angst: die
Kaum betrittst du einen Raum, greifst du zum Schalter. Auch am hellen Tag brennen in deiner Wohnung die Lampen. Das
Du hast dich einmal geirrt, und nun verteidigst du den Irrtum. Als wäre Zugeben schlimmer als Falschliegen. Dahinter steht Angst: