Warum beschwichtigst du Menschen, die gar nicht böse sind?
Dein Gegenüber ist entspannt, doch du entschuldigst und erklärst dich vorsorglich. Du willst jeden Konflikt verhindern, bevor überhaupt einer entsteht.
Dein Gegenüber ist entspannt, doch du entschuldigst und erklärst dich vorsorglich. Du willst jeden Konflikt verhindern, bevor überhaupt einer entsteht.
Das Waschbecken hat Flecken, und die Dusche ist von Seifenresten überzogen. Du putzt nur selten, weil es dir mühsam erscheint.
Der andere ist still, und du hörst ein Nein. Dabei ist Schweigen oft nur ein Moment, keine Tür. Dahinter steht
Das Essen wird nebenbei erledigt: im Stehen, in Eile, zwischen zwei Aufgaben. Du kippst es hinunter, ohne zu schmecken, und
Du sehnst dich nach Nähe, aber statt zu bitten, ziehst du dich zurück. Du wartest, dass der andere es merkt,
Du hast etwas geschafft, und sofort hörst du dich sagen: „Ach, das war Glück.“ Du schmälerst, was du selbst aufgebaut
Du legst jeden Euro zur Seite und gönnst dir fast nie etwas. Auch wenn du dir längst etwas Schönes leisten
Er sagt etwas Schönes, und du wehrst ab. Das Lob kommt nicht an, weil du es nicht hereinlässt. Dahinter steht
Der Körper signalisiert, dass er nicht kann, und du legst dich hin – aber nur halb. Das Handy liegt daneben,
Jemand zeigt dir Zuneigung, und du suchst nach dem Grund, dem Nutzen, dem Haken. Du kannst nicht glauben, dass dich