Warum zweifelst du am Morgen an dem, was du am Abend wusstest?
Abends bist du dir sicher, morgens beginnt das Kopfkino von vorn. Du zerlegst deine Entscheidung in tausend Fragen, bis nichts
Abends bist du dir sicher, morgens beginnt das Kopfkino von vorn. Du zerlegst deine Entscheidung in tausend Fragen, bis nichts
Deine Unterlagen liegen in Stapeln auf dem Schreibtisch und in Kisten. Wenn du etwas suchst, dauert es ewig. Du weißt,
Du glaubst, du müsstest erst genug leisten, um geliebt zu werden. Als wäre Liebe ein Lohn und kein Geschenk. Dahinter
Du nickst, obwohl in dir alles Nein sagt. Du übernimmst, versprichst und bist zur Stelle – und innerlich zieht sich
Die Tränen kommen, und sofort entschuldigst du dich. Als wäre Weinen eine Störung, ein Fehler, eine Last für den anderen.
Ein Satz von gestern dreht sich in deinem Kopf wie eine kaputte Schallplatte. Du deutest jedes Wort neu, bis aus
Es ist kalt in der Wohnung, und du drehst die Heizung auf die höchste Stufe, statt dir einen Pullover anzuziehen.
Du sprichst mit Freunden, mit Fremden, mit dir selbst – nur nicht mit dem einen, um den es geht. Dahinter
Du treibst dich an, Tag für Tag, und ignorierst die Zeichen, die um Ruhe bitten. Erst wenn der Körper kapituliert
Du denkst, du müsstest erst etwas leisten, um geliebt zu werden – besser sein, mehr geben, weniger brauchen. Liebe erscheint