Ein Satz von gestern dreht sich in deinem Kopf wie eine kaputte Schallplatte. Du deutest jedes Wort neu, bis aus einer harmlosen Bemerkung ein Verhängnis wird. Nachts wachst du auf und hörst ihn wieder und wieder.
Dahinter steht Angst: dass du etwas falsch gemacht hast und die anderen längst hinter deinem Rücken über dich urteilen. Worauf baust du – auf das endlose Grübeln oder auf das Loslassen dessen, was vorbei ist?
Wer auf Liebe baut, lässt gesagte Worte gehen, statt sie festzukrallen. Du darfst das Grübeln beenden – die Vergangenheit braucht deine Wache nicht.
Weiterfragen: Warum verwechselst du Vertrautheit mit dem Richtigen? · Warum hältst du Freude für verdächtig?