Warum schaltest du das Licht nicht aus, wenn du gehst?
Du verlässt den Raum, und das Licht bleibt brennen. Nicht aus Not, sondern aus Gewohnheit, aus dem vagen Gefühl, du
Du verlässt den Raum, und das Licht bleibt brennen. Nicht aus Not, sondern aus Gewohnheit, aus dem vagen Gefühl, du
Auf deinem Schreibtisch wachsen Türme aus Werbung, alten Rechnungen und Zetteln, die du längst vergessen hast. Du schiebst sie von
Du liegst im Bett und musst noch einmal aufstehen, um zu prüfen, ob die Haustür abgeschlossen ist. Manchmal gehst du
Du bist längst satt, aber der Teller ist noch nicht leer, und du isst weiter. Aus Höflichkeit, aus Sparsamkeit, aus
Du bist schon im Treppenhaus, da drehst du noch einmal um und prüfst, ob der Herd aus ist. Dann noch
Du startest in den Morgen, ohne zu wissen, was als Erstes wichtig ist. Dann reagierst du den ganzen Tag nur
Du hast sie weggeschaltet und greifst Sekunden später wieder danach. Kein Grund, keine Nachricht – nur die leere Bewegung, die
Sonntagabend stehst du am Bügelbrett und glättest Handtücher und Bettlaken, bis jede Falte verschwunden ist. Niemand sieht sie außer dir,
Du gehst ohne Liste in den Supermarkt und kommst mit Dingen zurück, die du gar nicht brauchst. Wichtiges hast du
Du hörst das kurze Vibrieren, siehst den Namen auf dem Bildschirm – und legst das Handy wieder weg. Nicht aus