Du gehst zum Waschbecken, bevor du isst, nachdem du etwas angefasst hast, und zwischendurch immer wieder. Die Haut wird trocken und rissig, doch das Bedürfnis bleibt. Sauberkeit soll dich beruhigen, aber sie tut es kaum.
Dahinter steht Angst: dass etwas Unsauberes an dir haftet, das du nicht mehr loswirst. Worauf baust du – auf das ständige Waschen oder auf das Vertrauen, dass du auch ohne Perfektion rein genug bist?
Wer auf Liebe baut, achtet auf sich, ohne sich im Waschen zu verlieren. Du darfst deine Hände schonen – sie sind sauber genug, um die Welt anzufassen.
Weiterfragen: Warum kommst du zu spät, obwohl du genug Zeit hattest? · Warum hortest du Dinge, die du nie benutzt?