Warum hörst du auf zu lesen, wenn der Text dir widerspricht?

Kaum widerspricht ein Text deiner Meinung, klappst du ihn zu. Du liest nur, was dich bestätigt, und nennst das Informieren. Dabei wärst du gerade im Widerspruch am meisten gefordert – und könntest am meisten lernen.

Dahinter steht Angst: dass der Widerspruch recht haben könnte und du dich dann ändern müsstest. Worauf baust du – auf das Zuklappen oder auf das Aushalten des Unbequemen?

Wer auf Liebe baut, liest auch das, was ihm widerspricht, zu Ende. Du darfst dich dem Widerspruch stellen – er ist kein Angriff, sondern eine Einladung zum Weiterdenken.

Weiterfragen: Warum verwechselst du Selbstsicherheit mit Wissen? · Warum hältst du an einer falschen Antwort fest?

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