Du weißt, was dir nicht guttut, und tust es trotzdem. Das eine Glas, die eine Stunde, die eine Ausnahme – und du sagst Ja, obwohl dein Körper Nein sagt. Das Nein zu dir selbst fällt dir schwerer als jedes Nein zu anderen.
Dahinter steht Angst: vor dem Verzicht und davor, dir etwas Gutes vorzuenthalten, auch wenn es dir schadet. Worauf baust du – auf den kurzen Genuss oder auf das Wohl, das im Verzicht liegt?
Wer auf Liebe baut, sagt Nein zu dem, was ihm schadet, wie zu einem guten Freund. Du darfst dich schützen – Nein zu dem, was dir wehtut, ist Ja zu dir.
Weiterfragen: Warum wartest du, bis du krank bist, um zu ruhen? · Warum ignorierst du die Müdigkeit deiner Augen?