Kaum löst sich ein Problem, suchst du schon das nächste. Du trägst deine Sorgen wie einen Vorrat, als würdest du ohne sie nicht auskommen. Ein ruhiger Moment fühlt sich fast falsch an, weil dir die nächste Angst fehlt.
Dahinter steht Angst: dass du unvorbereitet getroffen wirst, wenn du einmal sorglos bist, und dass dich das Leben dann überrollt. Worauf baust du – auf das Horten von Ängsten oder auf das Vertrauen, dass du dem Leben auch so gewachsen bist?
Wer auf Liebe baut, legt die Sorgen ab, statt sie zu sammeln. Du darfst leicht sein – du brauchst keine Angstreserven, um zu überleben.
Weiterfragen: Warum glaubst du, dein Wert stehe auf dem Spiel, wenn jemand widerspricht? · Warum wartest du auf einen Beweis, dass du gut genug bist?