Warum schläfst du schlecht, obwohl du müde bist?

Du bist müde, dein Körper ist schwer, und trotzdem liegt dein Kopf im Dunkeln hellwach. Vielleicht drehen sich Gedanken im Kreis, vielleicht lauscht dein Körper auf jedes Geräusch. Aus dem einen Blickwinkel ist das Schutz: Wer schläft, lässt los, und Loslassen braucht Sicherheit. Aus dem anderen Blickwinkel ist es bloß Erschöpfung, die sich nicht traut anzukommen.

Die Frage darunter lautet nicht, warum du nicht schläfst, sondern worauf du in diesem Moment baust. Auf Angst, die wach bleiben muss, weil Kontrolle verloren geht, sobald die Augen zufallen. Oder auf Liebe, die deinem Körper erlaubt, sich fallen zu lassen, weil er sich getragen fühlen darf.

Schlaf lässt sich nicht erzwingen, aber du kannst ihn wählen: ein ruhiger Atemzug, ein Gedanke, der nicht weiterverfolgt wird, ein kleines Ja zur Nacht. Nicht das Wachsein ist das Problem, sondern das Festhalten dahinter. Worauf baust du heute Nacht – auf Angst oder auf Vertrauen?

Weiterfragen: Warum spannt sich dein Körper an, wenn du dich entspannen willst? · Warum isst du weiter, obwohl du satt bist?

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