Du bist müde und entschuldigst dich. Du bist hungrig und sagst „später“. Du brauchst Nähe und findest es peinlich. Als wäre dein Körper etwas, wofür du dich rechtfertigen musst.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Bedürfnisse Schwäche sind, dass man dich für anspruchsvoll hält, wenn du sie zeigst. Also verbirgst du, was dein Körper braucht. Worauf baust du – auf das Funktionieren oder auf die Ehrlichkeit?
Bedürfnisse sind keine Fehler, sondern Signale. Wer auf Liebe baut, hört auf sie und schämt sich nicht dafür. Du darfst brauchen, was du brauchst.
Weiterfragen: Warum überhörst du die Signale deines Körpers? · Warum fühlst du dich schuldig, wenn dein Körper müde ist?