Selbst das, was dir Freude macht, verwandelst du in eine Liste: Lesen wird „Buch schaffen“, Spazieren wird „Schritte sammeln“. Am Ende ist alles Arbeit – auch die Ruhe.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Zeit ohne Ziel verschwendet ist, dass man dich für unnütz hält, wenn du nicht lieferst. Also machst du selbst das Schöne zur Pflicht. Worauf baust du – auf das Abhaken oder auf das Erleben?
Nicht alles muss etwas werden. Wer auf Liebe baut, lässt einen Nachmittag einfach sein und spürt, wie sie ihn trägt. Du darfst etwas tun, nur weil es schön ist.
Weiterfragen: Warum füllst du jede freie Minute mit etwas? · Warum machst du aus kleinen Aufgaben große Dramen?