Du probierst etwas Neues und erwartest, es beim ersten Mal zu beherrschen. Warum darfst du nicht Anfänger sein?
Können fühlt sich für dich an wie die einzige Form, in der du sichtbar werden darfst. Dahinter steht Angst: die Angst, dass Anfangen gleichbedeutend ist mit Versagen und dass nur Perfektion dich schützt. Du überspringst das Lernen und bestrafst dich für jeden Schritt, der noch wackelt. Worauf baust du – auf Perfektion oder auf den Mut, unfertig zu sein?
Alles, was du heute kannst, hast du einmal nicht gekonnt. Wer auf Liebe baut, erlaubt sich den Anfang, mit allem Stolpern. Du darfst langsam lernen, ohne dich dafür zu verurteilen.
Weiterfragen: Warum willst du perfekt sein, obwohl Perfektion dich lähmt? · Warum zweifelst du an dir, obwohl du schon so viel geschafft hast?