Du siehst jemanden mühelos erreichen, wofür du gekämpft hast, und es brennt. Warum fühlt sich fremdes Glück an wie ein Diebstahl an deinem?
Wenn andere es leichter haben, klingt ihre Leichtigkeit wie ein Vorwurf an deine Mühe. Dahinter steht Angst: die Angst, dass dein Kampf umsonst war und dein Wert am Aufwand hängt, nicht am Ergebnis. Der Neid ist nur der Schmerz eines Vergleichs, den du selbst angestellt hast. Worauf baust du – auf den Vergleich oder auf deinen eigenen Weg?
Ein fremder Weg macht deinen weder wertlos noch falsch. Wer auf Liebe baut, freut sich mit anderen, ohne sich dabei zu verlieren. Du darfst deinen eigenen Weg gehen, in deinem eigenen Tempo.
Weiterfragen: Warum vergleichst du dich mit Menschen, deren Weg du gar nicht kennst? · Warum wertest du ab, was du nicht erreicht hast?