Dein Körper meldet sich: trockener Mund, schwerer Kopf, Müdigkeit. Und du ignorierst es. Du trinkst den Kaffee, arbeitest weiter, verschiebst das Glas Wasser auf später. Dein Körper bittet, und du behandelst die Bitte wie eine Störung.
Dahinter steht Angst. Nicht vor dem Wasser, sondern vor dem, was es bedeutet: dass dein Körper Bedürfnisse hat, die dich unterbrechen dürfen. Durst stillen heißt anhalten, hinschauen, dich versorgen. Angst flüstert: Erst fertig werden, erst alles erledigen – dann darfst du trinken.
Liebe sagt: Dein Körper darf bitten, und du darfst antworten. Ein Glas Wasser ist keine Belohnung, die du dir erst verdienen musst. Es ist die einfachste Form von Fürsorge. Die Frage ist nicht, ob du genug arbeitest. Die Frage ist, ob du auf die leiseste Stimme hörst, die dich am Leben hält.
Weiterfragen: Warum überhörst du die Signale deines Körpers? · Warum hörst du auf deinen Kopf, wenn dein Körper Nein sagt?