Warum erinnerst du dich an deine Fehler besser als an deine Erfolge?

Du kannst dir jede Peinlichkeit von vor zehn Jahren merken, aber die Erfolge verblassen. Der Fehler bleibt in leuchtenden Farben; das Gelungene wird grau. Das ist kein Zufall und keine persönliche Schwäche. Es ist ein alter Mechanismus.

Dahinter steht Angst. Dein Gehirn speichert Fehler so deutlich, weil es dich schützen will: Nie wieder so. Der Fehler wird zur Warnung, die immer wieder abgespielt wird. Doch was als Schutz begann, wird zum Gefängnis. Du misst dich an deinen schwächsten Momenten, als wären sie die ganze Wahrheit.

Liebe sagt: Auch das Gelungene ist wahr. Jeder Erfolg, jede überstandene Schwierigkeit gehört zu dir, genauso wie der Fehler. Du darfst beides zählen, nicht nur das, was wehtut. Die Frage ist nicht, ob du Fehler gemacht hast. Die Frage ist, ob du deine Stärke mit derselben Genauigkeit erinnerst wie deine Schwäche.

Weiterfragen: Warum zweifelst du an dir, obwohl du schon so viel geschafft hast? · Warum hält dich ein alter Fehler noch immer gefangen?

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