Er verletzt dich, entschuldigt sich, und du vergibst – bis zum nächsten Mal. Der Kreislauf dreht sich weiter, und du hoffst, dass es diesmal anders wird. Doch nichts ändert sich, nur deine Erschöpfung wächst.
Dahinter steht Angst: dass du allein dastehst, wenn du gehst, und dass Vergebung dich großzügig wirken lässt. Worauf baust du – auf die leeren Versprechen oder auf die Selbstachtung, die deine Grenzen ernst nimmt?
Wer auf Liebe baut, verzeiht, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Du darfst Nein sagen zu dem, was dir immer wieder wehtut – das ist keine Härte, sondern Selbstfürsorge.
Weiterfragen: Warum glaubst du, du müsstest alles ertragen, um geliebt zu werden? · Warum verzeihst du anderen schneller als dir selbst?