Du kochst für alle, hörst stundenlang zu und weißt genau, was andere brauchen. Doch wenn dir jemand etwas Gutes tun will, winkst du ab: „Das brauche ich nicht.“ Annahme fühlt sich für dich wie eine Schuld an.
Dahinter steht Angst: dass du etwas schuldig bleibst und die Zuneigung eines Tages zurückgefordert wird. Worauf baust du – auf das ewige Geben oder auf das Vertrauen, dass du geliebt wirst, ohne es zu verdienen?
Wer auf Liebe baut, darf auch empfangen, ohne sofort etwas zurückzugeben. Du darfst Hilfe und Zärtlichkeit annehmen – Liebe ist kein Konto, das du ausgleichen musst.
Weiterfragen: Warum hältst du Abstand, wenn jemand wirklich bleibt? · Warum verleugnest du dein Bedürfnis nach Nähe?