Warum verzeihst du immer wieder, ohne zu vergessen?

Du vergibst, sagst, es sei vergeben, doch innerlich rechnest du weiter. Beim nächsten Streit holst du alles Alte wieder hervor, und die Vergebung war nur ein Wort, kein Frieden.

Dahinter steht Angst: dass echtes Vergeben bedeutet, die Verletzung nicht mehr als Waffe zu haben. Worauf baust du – auf das Scheinverzeihen oder auf die Versöhnung, die wirklich loslässt?

Wer auf Liebe baut, verzeiht ganz oder klärt, was noch offen ist. Du darfst dir Zeit lassen zu vergeben – aber dann soll es auch wirklich frei machen.

Weiterfragen: Warum erträgst du Einsamkeit, obwohl du neben jemandem liegst? · Warum fällt es dir schwer, Komplimente vom Partner zu glauben?

Bleib neugierig.

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