Du sagst, du brauchst niemanden, dass du gern allein bist, dass alles gut ist. Doch abends sitzt du in einer Stille, die nicht Ruhe ist, sondern Leere, und du weißt es längst.
Dahinter steht Angst: dass deine Einsamkeit dich als gescheitert dastehen lässt. Worauf baust du – auf das Leugnen oder auf das Zugeben, das dir den Weg zu Menschen erst öffnet?
Wer auf Liebe baut, darf zugeben, dass er Nähe braucht. Du darfst ehrlich sagen, dass du dich einsam fühlst – dieses Wort ist der erste Schritt aus der Leere.
Weiterfragen: Warum gibst du Liebe nur in kleinen Dosen? · Warum denkst du, bei anderen sei die Liebe einfacher?