Du bist schon an der Ecke, drehst um und drückst noch einmal gegen die Tür. Sie war zu, das wusstest du, aber die Unruhe war stärker. Der zweite Griff beruhigt – für einen Moment.
Dahinter steht Angst: vor dem Verlust der Kontrolle, die du über dein Leben zu haben glaubst. Worauf baust du – auf das wiederholte Prüfen oder auf das Vertrauen in dein eigenes Handeln?
Wer auf Liebe baut, schließt einmal und geht. Du darfst deinem eigenen Tun vertrauen – die Tür ist zu, und du bist frei zu gehen.
Weiterfragen: Warum schreibst du dir Notizen, die du nie mehr liest? · Warum stellst du den Wecker und drückst trotzdem immer wieder auf Schlummern?