Du isst weit über den Hunger hinaus, bis du dich voll und leer zugleich fühlst. Der Magen drückt, und doch kannst du nicht aufhören, als müsstest du etwas füllen, das kein Essen stillt. Das Völlegefühl verdeckt nur kurz, was wirklich fehlt.
Dahinter steht Angst: dass die Leere in dir nie verschwindet, wenn du nicht dagegen ankämpfst. Worauf baust du – auf das Vollstopfen oder auf die Stille, in der die Leere sich verwandelt?
Wer auf Liebe baut, findet Sättigung nicht nur im Essen, sondern in dem, was sein Herz nährt. Du darfst aufhören, wenn du satt bist, und dich dem zuwenden, was dich wirklich erfüllt.
Weiterfragen: Warum grübelst du nachts, statt zu schlafen? · Warum ignorierst du deinen Hunger, bis er in Heißhunger kippt?