Im Schrank hängen Dinge, die dir nicht stehen und nicht gefallen. Trotzdem trägst du sie, aus Pflicht, aus Gewohnheit, aus dem Gefühl, sie müssten erst aufgetragen werden. Dein Spiegelbild sagt dir täglich etwas, das nicht du bist.
Dahinter steht Angst: vor dem Verschwenden und davor, dir etwas Schönes zu erlauben, das nur dir dient. Worauf baust du – auf die alte Gewohnheit oder auf das Recht, dich in deiner Kleidung wohlzufühlen?
Wer auf Liebe baut, trägt, was zu ihm gehört, und gibt das andere weiter. Du darfst aussortieren und dich anziehen wie jemand, der sich selbst mag.
Weiterfragen: Warum trägst du alte Nachrichten mit dir herum, die du nie mehr liest? · Warum machst du die Tür zweimal zu, um sicherzugehen?