Kaum betritt jemand den Raum, weißt du sofort, wie er sich fühlt, und richtest dich danach aus. Du stimmst dich auf alle ein, bis du selbst gar nicht mehr spürst, was du brauchst. Dein eigenes Gefühl geht im Lärm der anderen unter.
Dahinter steht Angst: dass du nur geliebt wirst, wenn du für alle Stimmungen sorgst und selbst keine machst. Worauf baust du – auf das Aufgehen in den anderen oder auf die Wahrnehmung, die auch dich selbst noch spürt?
Wer auf Liebe baut, fühlt mit und bleibt zugleich bei sich selbst. Du darfst auch deine eigene Stimmung spüren – sie ist genauso wichtig wie die der anderen.
Weiterfragen: Warum entschuldigst du dich für Dinge, die nicht deine Schuld sind? · Warum hältst du an Beziehungen fest, die dich erschöpfen?