Du stehst vor dem offenen Kühlschrank und starrst hinein, obwohl du gar keinen Hunger hast. Das kühle Licht, die vollen Fächer, dann machst du die Tür wieder zu. Zehn Minuten später stehst du erneut davor. Etwas fehlt, aber es ist nicht das Essen.
Dahinter steht Angst: vor der inneren Leere, die du mit einem Blick in den vollen Kühlschrank zu füllen versuchst. Worauf baust du – auf die Kälte aus dem Regal oder auf die Wärme, die du dir selbst geben kannst?
Wer auf Liebe baut, spürt, was ihn wirklich hungrig macht, und stillt es nicht mit leeren Blicken. Du darfst dich fragen, was du brauchst – und es dir dann wirklich geben.
Weiterfragen: Warum beginnst du den Tag mit dem, was am unwichtigsten ist? · Warum lässt du die Spülmaschine voll und räumst sie nicht aus?