Warum nimmst du Kritik persönlich, obwohl sie nicht so gemeint war?

Jemand weist auf etwas hin, und sofort ziehst du dich zusammen, als hätte er deinen Wert angegriffen. Dabei ging es um eine Sache, nicht um dich als Person. Der Hinweis bleibt sachlich, aber in dir wird er zum Urteil.

Dahinter steht Angst: dass ein Fehler an der Sache gleichbedeutend ist mit einem Fehler an dir. Worauf baust du – auf die Verteidigung oder auf die Unterscheidung zwischen deinem Tun und deinem Sein?

Wer auf Liebe baut, hört die Sache und lässt sich selbst aus dem Spiel. Du darfst korrigiert werden, ohne dich entwertet zu fühlen – was du tust, ist nicht, wer du bist.

Weiterfragen: Warum glaubst du, dass Ruhe verlorene Zeit ist? · Warum wiederholst du in Gedanken Gespräche, die längst vorbei sind?

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