Sobald dir jemand wehgetan hat, ziehst du dich in dich zurück. Du antwortest kurz, stellst auf Durchzug und lässt niemanden mehr an dich heran. Die Mauer steht schneller, als du schauen kannst.
Dahinter steht Angst: dass du noch einmal verletzt wirst, wenn du dich öffnest, und dass Nähe immer mit Schmerz endet. Worauf baust du – auf die schützende Distanz oder auf das Vertrauen, dass nicht jeder Mensch dich enttäuscht?
Wer auf Liebe baut, bleibt offen, auch wenn er einmal verletzt wurde. Du darfst dir Zeit lassen – und trotzdem nicht für immer zumachen.
Weiterfragen: Warum redest du dir ein, dass morgen alles anders wird? · Warum lobst du dich nie, wenn niemand zusieht?