Der Topf ist randvoll, obwohl du allein am Tisch sitzt. Du kochst, als müsstest du sechs Mäuler stopfen, und am Ende wandert die Hälfte in den Kühlschrank, wo sie alt wird. Immer wieder dieselbe große Portion.
Dahinter steht Angst: dass weniger nicht genug wäre, dass du dir selbst nicht genug bist und die Leere am Tisch spürst. Worauf baust du – auf den vollen Topf oder auf die Zuwendung, die schon eine kleine Mahlzeit trägt?
Wer auf Liebe baut, kocht sich selbst etwas Gutes in genau der Menge, die er braucht. Du darfst dir eine kleine, liebevolle Mahlzeit machen – du bist es wert, satt und zufrieden zu sein.
Weiterfragen: Warum isst du vor dem Fernseher, obwohl du es gar nicht genießt? · Warum sammelst du Plastiktüten, die du nie benutzt?