Sobald eine Überschrift dein Gerechtigkeitsgefühl kitzelt, musst du sie öffnen, obwohl du genau weißt, dass sie dich aufregt. Danach fühlst du dich schlecht und leer, doch beim nächsten Mal klickst du wieder. Du wirst zur Zielscheibe deiner eigenen Empörung.
Dahinter steht Angst: dass du etwas übersiehst, das alle anderen empört, und dass du sonst nicht mehr mitreden kannst. Worauf baust du – auf den schnellen Kick der Wut oder auf die ruhige Kraft deiner eigenen Werte?
Wer auf Liebe baut, sucht nicht die Empörung, sondern das, was nährt und verbindet. Du darfst deinen Klick verweigern – du bist nicht dazu da, jede Wutmaschine zu füttern.
Weiterfragen: Warum vermeidest du Themen, die dich verwirren? · Warum glaubst du, dass Wissen statisch ist und nicht wächst?