Warum kannst du ein Nein nicht einfach stehen lassen?

Jemand lehnt ab, und du beginnst zu verhandeln. Du fragst nach, drängst, versuchst, das Nein in ein Vielleicht zu verwandeln. Ein klares Nein fühlst du als offene Tür, die du noch aufdrücken müsstest.

Dahinter steht Angst: dass das Nein dich meint und nicht nur deine Bitte. Worauf baust du – auf das Nachbohren oder auf den Respekt vor der Grenze, die dir gesetzt wurde?

Wer auf Liebe baut, lässt ein Nein stehen, ohne es persönlich zu nehmen. Du darfst die Grenze des anderen achten – sie sagt etwas über ihn, nicht über deinen Wert.

Weiterfragen: Warum vergleichst du deinen Partner mit früheren? · Warum versteckst du deine Sehnsucht vor dem, der sie stillen könnte?

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