Die Gespräche werden kürzer, die Nähe schwindet, doch du hältst fest und redest dir ein, es sei „nur eine Phase“. Du willst nicht sehen, was schon lange sichtbar ist.
Dahinter steht Angst: dass mit dem Ende der Beziehung auch ein Teil von dir stirbt. Worauf baust du – auf das Festhalten am Verlorenen oder auf den Mut, das Gehen zu akzeptieren?
Wer auf Liebe baut, lässt auch gehen, was gehen will, und trauert ehrlich. Du darfst erkennen, dass ein Ende nicht dein Ende ist – danach beginnt etwas Neues.
Weiterfragen: Warum verdrängst du jeden Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt? · Warum sagst du nicht, was dich verletzt hat?