Trifft dich eine laute, bestimmte Person, wirst du still und klein. Du nickst, obwohl du anderer Meinung bist, und überlässt das Feld. Hinterher ärgerst du dich über dich selbst.
Dahinter steht Angst: dass du im Vergleich zu den Lauten untergehst und deine ruhige Art nicht zählt. Worauf baust du – auf die Macht der lauten Stimmen oder auf deine eigene innere Stärke, die nicht schreien muss?
Wer auf Liebe baut, bleibt ruhig und fest, auch wenn andere poltern. Du darfst leise und trotzdem deutlich sein – deine Stimme zählt genauso.
Weiterfragen: Warum fühlst du dich nackt, wenn jemand deine Schwäche sieht? · Warum glaubst du, wer viel fühlt, sei zu viel?