Warum dramatisierst du jede kleine Distanz zu einer Krise?

Ein paar Stunden ohne Antwort, ein ruhiger Abend – und du malst dir schon das Ende aus. Jede Pause wird in deinem Kopf zu einem Zeichen, dass er dich nicht mehr will.

Dahinter steht Angst: dass du jederzeit fallen gelassen wirst und du deshalb jede Regung als Warnung deuten musst. Worauf baust du – auf die Katastrophe im Kopf oder auf das Vertrauen, dass nicht jede Stille ein Abschied ist?

Wer auf Liebe baut, hält die Spannung kleiner Momente aus, ohne sofort das Schlimmste zu denken. Du darfst ruhig bleiben – Distanz ist nicht immer ein Ende, oft nur ein Atemzug.

Weiterfragen: Warum erwartest du, dass der andere sich ändert, statt zu sprechen? · Warum zählst du, wer zuletzt geschrieben hat?

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